Kaffee. Genuss- oder Suchtmittel?

Für eine Vielzahl von Menschen gehört Kaffee direkt nach dem Aufstehen zu einem jeden guten Start in den Tag. Dabei spielt eine Rolle, dass das Koffein im Morgenkaffee für Viele unbedingt notwendig ist, um überhaupt wach werden zu können. Nichtsdestotrotz würden wohl nur wenige Kaffeetrinker sagen, dass es für sie eine Sucht ist und ihnen der Kaffee gar nicht wirklich schmeckt.

Gut nach dem Aufstehen, gut nach dem Essen
Für die meisten Kaffeetrinker ist jede Tasse ein Genuss, ganz gleich, ob man ihn schwarz, mit Milch/Obers und/oder mit Zucker trinkt. Nicht nur nach dem Aufstehen oder in der Frühstückspause greifen viele Menschen gerne zum Kaffee. Auch nach dem Essen, besonders mittags, wird sich gerne eine Tassee Kaffee gegönnt, um nicht durchzuhängen. Es passiert oft und ist nur allzu menschlich, dass man nach schwerem oder fettigem Essen nicht sofort wieder auf dem Damm ist. Wenn man also eine Pizza bestellen oder etwas Deftiges nach Hausmannskost essen will, kann man schon mal einen Topf starken Kaffee aufsetzen, um nicht in den Mittagsschlaf zu verfallen.
Alternativ kann man auch schwarzen Tee oder Energydrinks zur Koffeinzufuhr nutzen. Denn Kaffee kann durchaus zu einem Suchtmittel werden. Zuviel Kaffeekonsum kann in einigen Fällen auch gesundheitsschädliche Wirkungen haben. Beispielsweise können Blutdruck und Insulinspiegel erhöht werden und so das Herz-Kreislauf-System schädigen. Daher sollte Kaffee nicht übermäßig konsumiert werden. Beim Kaffee geht wie auch bei fast allen anderen Lebensmitteln der Genuss verloren, wenn man zu viel davon zu sich nimmt.

Kenner genießen Kaffee überall

Die bekanntesten Kaffeesorten sind Arabica und Robusta. Beiden zusammen machen mehr als 90% der weltweiten Kaffeeproduktion aus. Besonders der Sorte Arabica wird ein sehr angenehmes Aroma nachgesagt, was Kaffeegenießer nur bestätigen können.
In Österreich, in Wien besonders, hat sich über die Jahrhunderte eine Kaffeehauskultur herausgebildet, in denen das Kaffeetrinken richtig zelebriert wird. Der gemeine Kaffeegenießer weiß ein gutes Kaffeehaus zwar auch zu schätzen, aber er kann seinen Kaffee ebenso am Küchentisch, nach dem Essen oder im Büro genießen.

Kaffee Davidoff – der erlesene Kaffee

Kaffee Davidoff sind erlesene Kaffeekompositionen die vom Davidoff Kaffeesommelier mit seinem umfassenden Know-How und liebevoller Hingabe zusammengestellt wurden. Kaffee Davidoff ist Kaffee für Kenner und Geniesser.

Der wahre Kenner stellt die höchsten Anforderungen an Kaffee. Es muss die bestmögliche Mischung sein. Nur die besten Premium-Kaffees aus den besten Kaffee-Anbaugebieten der Welt, einzeln geröstet um sicher zu gehen dass jede Sorte ihren Karakter voll entfalten kann, können diesen Anforderungen entsprechen.

Kaffee Davidoff ist ein exquisites Meisterwerk der Kaffee-Komposition. Das Ergebnis ist ein Kaffee von einzigartiger Qualität, mit feinen Nuancen und komplexen Aromakompositionen. Seine unübertroffener Geschmack und exquisites Aroma machen Kaffee Davidoff zu einem unvergleichlichen Kaffee-Erlebnis, ganz im Geist der Davidoff’s einzigartiger Kaffeephilosophie: Nur die höchste Qualität für den Kenner mit den höchsten Ansprüchen.

Kaffee Davidoff bietet Kennern optimalen Kaffeegenuss ohne Kompromisse. Jeder Davidoff Café ist eine perfekte Kaffeekomposition mit außergewöhnlichem Geschmack und unvergleichlichem Aroma. Der Kenner wird den Unterschied zwischen Kaffee Davidoff und vielen anderen Premium-Kaffees riechen, schmecken und sehen können.

Für ein Meisterwerk аn Kaffeemischungen ist nur das Beste gut genug. Kaffeebohnen aus den besten Anbaugebieten der Welt. Jedes Anbaugebiet hаt einen anderen Boden, ein anderes Klima und eine andere Höhenlage. Dadurch bekommt jeder Kaffee seinen speziellen Karakter.

Für die besten Kaffees werden natürlich nur Arabica-Bohnen benutzt. Diese edlen Pflanzen findet mаn nur аn Berghängen іn 1.000 bis 2.000 Meter Höhe. Nur іn diesen Höhen kann sich das komplexe Aroma von Kaffee voll entwickeln. Mineralreiche Erde, vulkanischer Boden, ein ausgewogenes Klima von 15-25 Grad und regelmäßige Niederschläge während des ganzen Jahres sind die besten Vorraussetzungen für einen ausgezeichneten Kaffee.

Die besten Kaffeebohnen wachsen іn Kenia (100% Arabica-Kaffee), Guatemala (die Mehrheit der Kaffees sind Arabicas) Und іn Äthiopien (bekannt für Arabica mocca und seinen individuellen Geschmack). Für Kaffee Davidoff werden nur Arabica-Bohnen von den besten Plantagen іn diesen Regionen verwendet.

Für Kaffee Davidoff wird jede einzelne Kaffeesorte getrennt geröstet. Dadurch kann Geschmack und Aroma jeder Sorte genau definiert werden und die bеѕt mögliche Mischung realisiert werden.

Kaffeekapselsysteme werden immer beliebter

Ein interessanter Artikel ist mir Heute in die (virtuellen) Hände gefallen. Hier ist er, Quellenangaben sind am Ende zu finden:

Der Siegeszug der Kaffee-Einzelportionsmaschinen scheint nicht aufzuhalten zu sein. Immer mehr Leute wechseln zum Kapsel- bzw. Pad-System. “Die Verkaufszahlen steigen stetig”, bestätigt Tobias Lamprechtt vom Media-Saturn Konzern, “und der Markt ist noch lange nicht gesättigt.”

Die vorportionierte Zubereitung von Kaffee erfreut sich vor allem durch die flexible Bedienung großer Beliebtheit: Mit ein und demselben Gerät können diverse Kaffeevariationen dank der Sortenvielfalt verschiedener Geschmacksvarianten auf einfache Art und Weise hergestellt werden.

Die klassischen Filterkaffeemaschinen dominieren zwar nach wie vor in den österreichischen Haushalten, 37 Prozent der Kaffeetrinker setzten allerdings schon auf Einzelportionsmaschinen, wie eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts meinungsraum.at exklusiv für den KURIER ergibt. Wesentlicher Beweggrund zur Kaufentscheidung ist vor allem die schnelle und einfache Bedienung, dicht gefolgt von einem gutem Preis-Leistungsverhältnis.

Die Beliebtheit der flexiblen Einzelportionsmaschinen ist auch der Anlass für den Diskont-Supermarkt Hofer, sich ab 16. September mit einem eigenen Kaffeekapselsystem auf dem Markt zu positionieren. Dabei werden sowohl die Kaffeemaschinen wie auch die dazugehörigen Kapseln angeboten: Die Maschinen des italienischen Kaffeespezialisten Martello gehen ab 49,99 Euro ins Rennen (Kapselpreise siehe unten). “So, wie wir Champagner leistbar gemacht haben, wollen wir auch hochwertigen Kapsel-Kaffee für jedermann günstig anbieten”, sagen Hans Mörwald und Friedhelm Dold, die Generaldirektoren des Hofer-Konzerns.

Die große Chance

Derzeit ist Nestle mit seinem Nespresso-System unangefochtener Marktführer, der sich mit seinen Kaffeemaschinen in fast jedem fünften Haushalt wieder findet. Aber auch die Marken Tchibo, Senseo und Tassimo sind prozentuell stark vertreten. Dennoch würde laut den Umfrageergebnissen knapp die Hälfte aller Kaffeegenießer auf ein Diskontangebot umsteigen. Das betrifft sowohl die Haushalte, die ihr aktuelles Einzelportionssystem ersetzen würden als auch jene, die auf ihre “klassischen” Systeme wie Filtermaschine oder Vollautomat verzichten würden.

Die Markentreue bei Nespresso-Besitzern bleibt dabei ungleich höher: ” Jene sind mit 49 Prozent zu einem deutlich geringeren Anteil zu einem Umstieg bereit, als die Besitzer anderer Systeme, bei denen für zwei Drittel ein Umstieg in Frage kommt”, erklärt Studienleiter Herbert Kling seine Online-Umfrage.
Der Trend der Einzelportionierung hat dennoch Nachteile: So sind die einzelnen Kapseln (fast) ausnahmlos systemabhängig und müssen daher immer passend zur Maschine gekauft werden. Trotz des geringen Anschaffungspreises sind die Folgekosten bei diesen Maschinen durch die Pads/Kapseln deutlich höher als für herkömmliche Maschinen. Daher rät Haushaltsexpertin Karin Baumgarten vom Magazin “Konsument”: “Je höher der tägliche Kaffeeverbrauch, desto eher lohnt sich die Anschaffung eines Vollautomaten.”
Geschmack hin oder her.

 

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Der Markt: 13 Systeme plus ein neues

Vielfalt In Österreich sind derzeit 13 verschiedene Einzelportionssysteme für Kaffeemaschinen auf dem Markt (Cremesso, Lavazza Blue, Melitta My Cup, Nescafé Dolce Gusto, Nespresso, Tassimo, Senseo, Petra-electric, Bosch Gustino Padmaschine, WMF1 , Severin Padmaschine, Tchibo, Cafissimo).

Preis Ebenso vielfältig wie die Systeme sind auch die Preise: Eine Tasse Kaffee von Cremesso kommt auf 21 Cent, beim Branchenleader Nespresso kostet sie im Schnitt 30 Cent. Die neuen Martello-Kapseln sollen 19,9 Cent pro Stück kosten. Zum Vergleich: Für Filterkaffee zahlt man etwa 10 Cent pro Tasse. Das summiert sich. Immerhin ist Kaffee eines der beliebtesten Getränke in Österreich. Unser Pro-Kopf-Verbrauch liegt bei acht Kilogramm pro Jahr.

Quelle: Kurier


Kaffeegeschichte

Die Bezeichnung »Kaffee« stammt nicht, wie man sicher annehmen möchte, von Kaffa, dem Ur­sprungsland des Kaffeestrauchs, sondern von dem arabischen Wort qahwa, welches Wein, Kaffee und jegliches aus Pflanzen gewonnene Getränk bezeichnet. Nicht eben zufällig wurde der Kaffee, als er am Anfang des 17. Jahrhun­derts in Europa eingeführt wurde, auch »arabischer Wein« genannt. Man erzählt, dass die erste Kaffeepartie im Gefolge der Türken in den Westen gelangte: Sie hinterließen mehrere Säcke, als sie fluchtartig die Belagerung Wiens im Jahre 1683 abbrechen mussten. Aus ande­ren Quellen erfährt man, dass venezianische Kaufleute 1615 zum ersten Mal Kaffee nach Europa einführten. Mit Sicherheit wurden aber Ende des 17. Jahrhunderts die ersten Lo­kale eröffnet, in denen man das neue Getränk servierte. Rasch verbreitete sich der Konsum in ganz Europa und Amerika. Auch wenn der Kaffeestrauch  von den  äthiopischen  Hochebenen stammt, ist die Verbreitung des Getränks den Arabern zu verdanken. Die einhei­mische Bevölkerung der Regionen, wo der Arabica Kaffee wild heranwuchs, verwendete nur die grünen Samen, die manchmal gemahlen wur­den. Anfangs deckten sich die Araber in den Ursprungsländern mit dem Rohstoff ein, aber bereits im 14. Jahrhundert begannen sie, die Pflanze selbst anzubauen, die sie von ihren Streifzügen im Jemen mit nach Hause brach­ten. Einige Forscher nehmen an, dass die Kaf­feesamen bereits im 13. Jahrhundert im Jemen bekannt waren, da sie von den Abessiniern bei ihrem Einfall in der Arabischen Halbinsel mit­geführt wurden. Das köstliche Getränk kann­ten die Araber fast sicher bereits seit dem 10. Jahrhundert oder vielleicht sogar schon früher.

Kopi Luwak, Luxus für Idioten

Kopi ist das indonesische Wort für Kaffee, Luwak heißt der Fleckenmusang,  eine Schleichkatzenart, die in der Region heimisch ist. Umgangssprachlich wird Kopi Luwak auch gerne Katzenkaffee genannt.

Der Luwak ist ein nachtaktives Tier, das sich hauptsächlich von Insekten, Eiern oder auch kleinen Wirbeltieren ernährt . Sie sind aber auch keine Kostverächter und so fressen diese Tiere auch gerne die reifsten Kaffeekirschen. Früher wurden diese Tiere für dieses Verhalten gejagt, da sie die Ernteerträge erheblich schmälerten.

Der Fleckenmusang kann nur das Fruchtfleisch der Kaffeekirsche verdauen und scheidet die Kerne (die Kaffeebohnen) unverdaut wieder aus. Diese kann man in Kotwürsten einsammeln. Aus irgendeinem kranken Grund kam wohl jemand auf die Idee, diese Kotwürste zu sammeln, zu reinigen und die so gewonnenen Kaffeebohnen weiterzuverarbeiten. Dabei konnte man feststellen, dass diese Bohnen ein ganz besonderes Aroma entwickelten, das mit Kaffeebohnen aus der normalen Ernte nicht zu erzielen war. Schnell wurde klar, dass die Bohnen im Verdauungstrakt der Schleichkatzen einen speziellen Fermentierungsprozess durchlaufen, der den einzigartigen Geschmack erst ausmacht.

Von da an wurden die Schleichkatzen nicht mehr gejagt und im Gegenteil in den Kaffeeplantagen angesiedelt.

Der jährliche Ernteertrag des Kopi Luwak beläuft sich auf  250 bis 400Kg. Dementsprechend werden an den internationalen Kaffeebörsen bis zu 1000 Euro und mehr für ein Kilogramm dieses Kaffees bezahlt.

Bei solch astronomischen Preisen versucht man natürlich, die Erträge zu maximieren. Nachahmungen auf chemischem Weg scheiterten aber ebenso, wie der Versuch, Luwaks durch ausschließliche Fütterung mit den Kaffeekirschen zu höheren Erträgen zu bringen. Die Tiere verendeten nach kurzer Zeit offensichtlich an Mangelernährung. Auch “Trittbrettfahrer”, die mit anderen Tierarten diesen exklusiven Kaffee herstellen wollen, gibt es genügend.

Daher wird, quasi als Qualitätsmerkmal, dieser Rohkaffee in Form der Kotwürste verkauft. Diese Vorstellung alleine reicht eigentlich schon aus, um an der menschlichen Intelligenz zu zweifeln.

Der Kaffee wird als würzig süß und erdig im Abgang beschrieben. Sein reiches Aroma entfaltet der Kaffee nur mit ausreichendem Wasserkontakt, wodurch Siebträger und Kaffeevollautomaten nicht geeignet sind. Filterkaffee (Handbrühung, nicht Kaffeemaschinen) oder Stempelkannen( French Press) sind die besten Zubreitungsarten. Kaffeemaschinen eignen sich deshalb nicht, weil sie das Wasser in zu kleinen Mengen auf das Kaffeepulver träufeln. Wer die guten alten Porzellanfilter von Oma noch kennt(Karlsbader Kanne!), bei denen das Wasser bis an den Rand des Filters aufgegossen wurde, weiß, was gemeint ist.

Die Aufzucht der Kaffeepflanze

Der Kaffeebaum kann durch drei unterschiedliche Methoden vermehrt werden: Die Aufzucht aus Samen, durch Stecklinge (vegetative Vermehrung) und das Pfropfen. Am gebräuchlichsten ist die Saatgutmethode. Herangezogen werden dabei sorgfältig ausgewählte und vorbereitete Kaffeesamen, die sich noch in ihrer trockenen Pergamenthülle befinden. Die Keimfähigkeit ist bei allen Kaffeesorten recht kurz. Die beste und damit kürzeste Keimzeit hat acht Wochen altes Saatgut.

Zum Keimen wird die Saat ohne Pergamenthülle in speziell hergerichtete Saatbeete eingedrückt. Hat sich fünf bis sechs Wochen später das erste Blattpaar der kleinen Pflanze entwickelt, werden nur die kräftigen Setzlinge in Einzelbehälter umgepflanzt. Diese Behälter kommen dann in die leicht schattigen Pflanzenschulbeete. Dort werden sie sorgfältig gepflegt, gedüngt und bewässert. Nach ca. Acht Monate, kann die Anpflanzung auf der Kaffeeplantage beginnen, da sich die Pflanzen in diesem Zeitraum prächtig entwickelt haben.

Worauf bei der Pflege und Düngung besonders geachtet werden sollte:

Die jungen Kaffeepflänzchen werden je nach Art in einem Abstand von 1 bis 3 m gepflanzt. Nach drei bis fünf Jahren bringen sie ihre optimale Ernte. Nach weiteren 10 bis 20 Jahre erziehlen sie maximale Ernte-Erträge. Durch ständigen Beschnitt werden die Kaffeebäume auf 1,5 bis 2 m Höhe gehalten, gut für die Erträge und die Erntearbeiten. Regelmäßig wird der Boden rund um die Pflanzen gejätet. Mit Einbringen von Mineraldünger in den Boden verhindert man das Auslaugen des Erdreichs. Auf ausreichende Wasserzufuhr muss immer geachtet werden. Zu den weiteren Arbeiten auf der Plantage gehört auch das Entfernen von Kaffeebäumen, die keine guten Ernteergebnisse mehr liefern. Ersatz bilden dann zumeist neuere Züchtungen, die sowohl widerstandsfähiger gegen Schädlinge als auch ertragreicher sind.

Die Kaffeebäume sind im tropischen und subtropischen Klima zu finden. Schädlingen und Krankheiten ausgesetzt als Pflanzen in gemäßigtem Klima. Deshalb muss ein sinnvoller Pflanzenschutz betrieben werden. Dieser umfasst biologische, chemische und anbautechnische Maßnahmen. Um den Einzatz von umweltgefährdete Mittel zu vermeiden, wird versucht Sorten zu züchten, die gegen Schädlinge und Krankheiten resistent sind.

Die Bodenbeschaffenheit ist die Grundlage für guten und hochwertigen Kaffee

Der Kaffeebaum stellt viele Ansprüche an den Boden : Er muss tief, locker, gut belüftet, durchlässig und mit einem neutralen bis leicht sauren pH-Wert ausgestattet sein. An organischen Stoffen sind Stickstoff, Phosphorsäure und Kalium notwendig. Die obere Bodenschicht sollte einen hohen Humusgehalt besitzen, einerseits für das Nährstoffangebot und die Feuchtigkeitsbewahrung, andererseits zur Verhinderung der Bodenabschwemmung bei tropischen Regengüssen und Winderosion.

Kaffee oder schwarzes Wasser

Wem ist das noch nicht passiert, man bestellt einen Kaffee, aber es kommt nur eine Tasse schwarzes Wasser. Kaffee ist weit mehr als nur ein Getränk. Wer einmal in einem Cafe, sei es nun eines der legendären Kaffee­häuser oder nur ein einfaches Straßencafe, gesessen und dem bunten Treiben zugesehen hat, verbindet auch ein Lebensgefühl damit.

Seine Wurzeln hat das aromatische Getränk in der arabischen Welt. Schon bald erkannte man dort die anregende Wirkung und den Wohlgeruch des Kaffees. Heute wissen Liebhaber und Fachleute gleichermaßen die Qualitäten eines guten Kaffees zu schätzen, die Farbe, den Duft, das Aroma und den Geschmack. Kaffee vermittelt aber nicht nur Genuss, er stellt auch ein kost­bares Stück Kultur dar, wovon der vorliegende Band Zeugnis ablegt. Der Kaffee prägte nachhaltig das Leben in den Anbauländern und dort, wo er getrunken wird. Seinen Siegeszug in Europa trat der Kaffee im 17. Jahrhundert an. Das schwarze Getränk revolutionierte Tagesabläufe und gesellschaftliche Ge­wohnheiten. Schon bald drängte die Kaffeetafel die klassischen Einladungen zum Mittag- oder Abendessen zurück. Der Adel und das gehobene Bürgertum traf sich von nun an nachmittags auf ein Häferl Kaffee. Neue Mehlspeisen wurden kreiert, die man zu dem duftenden Getränk servieren konnte. Die Wiener Kipferl erinnerten mit ihrer Halbmondform an den Sieg über die Türken, das Croissant zum Kaffee ersetzte die Mor­gensuppe als erste Mahlzeit des Tages.

Auch in unseren Breiten fand der Kaffee sehr rasch Anhänger. Er ist neben dem Tee das warme Getränk, das fast jeder er­wachsene Mensch täglich zu sich nimmt. Aber auch da gibt es große Unterschiede: Kaffee ist nicht gleich Kaffee. Wie beim Tee rankt sich um den Kaffee ein Kult, besonders seit der Espresso, der Kennern und Genießern als Kaffee in Vollendung gilt, auch außerhalb Italiens immer stärkere Verbreitung fin­det. Denn das betörende Kaffeearoma kann sich in einem Es­presso ganz besonders vollkommen entfalten. Die zarte Crema auf dem Espresso verhindert, dass die Aromen sich verflüchtigen könnten und hält den kostbaren Schluck dar­über hinaus noch warm.

Im Espresso sind alle edlen Bestandteile des Kaffees in einer einzigen Tasse vereint. Wer bekommt da nicht Lust auf eine Tasse Kaffee?

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