Bellarom Kapseln – Nespressokompatibel

Guter Artikel über Bellarom. Hier gefunden.

Anfang des Jahres 2013 hatte ich schon einmal Kaffeekapseln für das Nespresso-System vom Discounter Lidl in der Hand. Diese hatten allerdings einige gravierende Schwächen in der Kompatibilität. Jetzt hat Lidl nachgebessert und erneut Kaffeekapseln für Nespresso-Maschinen im Sortiment. Die Lidl Kaffeekapseln kommen von der Eigenmarke Bellarom. Wenn die Packung näher begutachtet wird, sieht man das die Kapseln aus den Niederlanden von der Euro-Caps BV kommen. Ich habe es mir natürlich nicht nehmen lassen und erstmal alle erhältlichen Sorten zum testen gekauft. Ich bin gespannt, ob Lidl in Sachen Kompatibilität und Geschmack nachbessern konnte und ob diesmal ein hochwertiges und preiswertes Produkt auf dem Markt ist.

Der Preis

Eines muss man dem Discounter lassen. Trotz des neuen Designs hat sich am Preis der Kaffeekapseln nichts geändert. Eine Packung der Kaffeekapseln ist schon für 1,99€ bei Lidl erhältlich. In der Packung sind, wie gewohnt, 10 Kaffeekapseln. Insgesamt sind in der Verpackung 52 Gramm Kaffee enthalten. Das sind dann immerhin 5,2 Gramm pro Kaffeekapsel. Der Preis für eine einzelne Kaffeekapsel liegt bei nur 19 Cent. Damit bietet Lidl eine sehr günstige Alternative zu Nespresso an. Der Unterschied zu den Original Nespresso Kapseln beträgt zum Teil 15 Cent pro Stück. Mit diesem Preis setzt Lidl natürlich ein Zeichen, denn die Bellarom Kaffeekapseln sind zur Zeit (Stand September 2013) die günstigsten Alternativkapseln auf dem Markt. Es bleibt abzuwarten ob andere Discounter nun nachrücken, oder ob Lidl vorerst die Alleinherrschaft bei Nespresso kompatiblen Kaffeekapseln im Discounterbereich behält. Doch der Preis ist ja bekanntlich nicht alles. Bei einer wirklich guten Alternative zu Nespresso bedarf es doch noch ein paar mehr Bewertungskriterien. Deshalb werde ich als nächstes die Sortenvielfalt bei den Lidl Kaffeekapseln für Nespresso Maschinen genauer beleuchten.

Preis pro Kapsel: 0,199€ / Espresso – Lungo

Die Sorten

Das die Sortenvielfalt nicht so groß wie bei den Original Nespresso Kapseln ist, hatte ich bereits erwartet. Doch ein bisschen enttäuscht war ich von den nur drei verfügbaren Sorten am Ende schon. Bei den Bellarom (Lidl) Kapseln gibt es zwei Espresso Sorten und eine Lungo Variante im Sortiment. Eine Sorte heißt Ristretto Espresso, eine Sorte heißt Classico Espresso und die letzte Sorte heißt Azzuro Lungo. Bei dem Preis von nur 19 Cent pro Kapsel ist vielleicht auch keine größere Sortenvielfalt möglich. Die breite Masse dürften diese drei Sorten durchaus ansprechen. Vor allem weil die meisten Kunden eh nur noch auf den Preis achten und der Geschmack nebensächlich wird. Dennoch finde ich die Sortenvielfalt bei den Bellarom Kapseln ziemlich dünn. Aber vielleicht können die Kapseln ja anhand des Designs und der Verpackung weiter punkten.

[Update: 06.04.2014] Lidl hat das Sortiment mittlerweile auf 6 unterschiedliche Sorten ausgebaut. Nun gibt es 4 Espresso und zwei Lungo Varianten. Eine entkoffeinierte Variante fehlt aber weiterhin im Sortiment. Zudem hat Lidl die Intensitäten etwas angepasst. Die neuen Lidl Sorten heißen “Merano Lungo”, “Palermo” und “Viola”.

Die Verpackung

Bei den Kaffeekapseln im Januar 2013 hat Lidl noch auf eine längliche Verpackung gesetzt. Jetzt wurde die Verpackung komplett umgestaltet. Sie hat ein neues modernes Design bekommen und kann hier nun durchaus mit den anderen Nespresso Alternativen mithalten. Die Packung der Bellarom Kaffeekapseln ist in schwarz gehalten. Auf der Verpackung ist eine Espresso Tasse abgebildet. Darüber steht in unterschiedlichen Farben die jeweilige Sorte. Bei den Bellarom Kapseln können die Kapseln nämlich auch anhand der unterschiedlichen Farben unterschieden werden. Die Sorte Azzuro ist, wie der Name auch schon vermuten lässt, in einem hellen blau gehalten, die Sorte Ristretto in schwarz und die Sorte Classic in goldener Farbe. Auf der Verpackung ist der Aufdruck “Geeignet für Nespresso-Maschinen” zu finden. Bei allen Sorten wird mit 100% Arabica geworben. Auf der Rückseite der Verpackung ist eine Verzehrempfehlung aufgedruckt. Außerdem ist die Intensität mit einem Balkendiagramm dargestellt.

 

Die Sorten Classico und Azzuro liegen hier im Mittelfeld. Die Sorte Ristretto ist mit der stärksten Intensität angegeben. Weiterhin ist auf der Rückseite ein “Qualitätsversprechen” aufgedruckt. Unter dieser Überschrift befindet sich allerdings nur die Beschreibung der jeweiligen Sorte. Öffnen lässt sich die Verpackung im oberen Teil. Nach dem Entfernen der Klebestreifen, kann die Verpackung aufgeklappt werden. Zum Vorschein kommen dann kleine schwarze Plastiktüten, in welchen die Kaffeekapseln nochmals einzeln eingepackt sind. Die Plastiktüten haben eine Einreißhilfe, damit sie besser geöffnet werden können. Auf der Folie ist nochmals die Sorte aufgedruckt. Die Kaffeekapseln lassen sich also auch anhand der Folien einfach unterscheiden.

Das Material

Die Kaffeekapseln selber haben dann unterschiedliche Farben, welche wieder an die Farben der jeweiligen Sorte angepasst wurden. Es gibt goldene, schwarze und blaue Kaffeekapseln. Die Kaffeekapseln von Bellarom bestehen aus Kunststoff. Die Seitenwände der Kaffeekapsel sind glatt. Auf der Oberseite hat die Kaffeekapsel zwei kreisrunde Ausbuchtungen. In diesen Ausbuchtungen sind kleine Löcher eingestanzt. Die Unterseite der Kaffeekapsel besteht aus Aluminium. Der Aluminumverschluss ist sauber verklebt. Es ist auch keinerlei Kaffeesatz in den kleinen Plastikfolien. Das heißt die Kaffeekapseln wurden tatsächlich sauber eingepackt und die Kaffeekapseln sind vom Aufbau und dem Design gut gestaltet. Ob sich das neue Kapseldesign auch gut in der Nespresso Maschine macht, möchte ich im nächsten Testpunkt ausprobieren. Hier teste ich nämlich die Kompatibilität der Bellarom Kaffeekapseln.

Die Kompatibilität

Ich habe die Kompatibilität der Kaffeekapseln mit zwei unterschiedlichen Nespresso Maschinen getestet. Zum Einen mit der Nespresso Pixie und zum anderen mit der Nespresso Lattissima Plus. Leider stehen mir nur diese beiden Kaffeekapselmaschinen zum Testen zur Verfügung. Wie die Kompatibilität mit anderen Nespresso Maschinen ist, kann ich nicht beurteilen.

Der Verschlusshebel lies sich überraschenderweise bei beiden Testmaschinen sehr einfach schließen. Ich hatte erwartet, dass ich hier wieder rohe Gewalt anwenden muss, um den Verschlusshebel in die horizontale Position zu bringen. Das war aber nicht der Fall. Der Verschlusshebel lies sich ähnlich leicht schließen, wie dieses bei den Original Nespresso Kapseln der Fall ist. Es war keinerlei Gewaltanwendung notwendig. Auch der Kaffeeauslauf ist sowohl beim Espresso, als auch beim Lungo einwandfrei. Bei der Nespresso Pixie ist der Auslauf zwar etwas langsamer, als bei den Original Nespresso Kapseln, aber am Ende ist die Tasse genau so gut gefüllt. Auch der Auswurf der Kaffeekapseln funktioniert, nach dem Öffnen des Verschlusshebels jetzt einwandfrei. Die Kaffeekapsel fällt bei beiden Maschinen zuverlässig in den Sammelbehälter für die leeren Kaffeekapseln. Es musste nicht nachgedrückt werden. Die Kaffeekapsel wurde auch bei beiden Maschinen sehr ordentlich perforiert. Eine Verformung der Kaffeekapsel trat bei den ganzen Testdurchgängen nicht auf. Insgesamt bin ich mit der Kompatibilität mit den Lidl Kaffeekapseln sehr zufrieden. Mit der Nespresso Pixie und der Lattissima Plus kommt es hier zu keinen Komplikationen. Lidl hat die Hausaufgaben gemacht. In Sachen Kompatibilität wurde stark nachgebessert.

Update 29.10.2013: Mich hat eine E-Mail erreicht in der mir mitgeteilt wurde, dass die Kapseln mit der Krups Nespresso CitiZ XN 7006 nicht kompatibel sind. Dieses kann ich selber nicht überprüfen. Deshalb bin ich hier auf Sie angewiesen. Vielen Dank für die Information!

Kaffee. Genuss- oder Suchtmittel?

Für eine Vielzahl von Menschen gehört Kaffee direkt nach dem Aufstehen zu einem jeden guten Start in den Tag. Dabei spielt eine Rolle, dass das Koffein im Morgenkaffee für Viele unbedingt notwendig ist, um überhaupt wach werden zu können. Nichtsdestotrotz würden wohl nur wenige Kaffeetrinker sagen, dass es für sie eine Sucht ist und ihnen der Kaffee gar nicht wirklich schmeckt.

Gut nach dem Aufstehen, gut nach dem Essen
Für die meisten Kaffeetrinker ist jede Tasse ein Genuss, ganz gleich, ob man ihn schwarz, mit Milch/Obers und/oder mit Zucker trinkt. Nicht nur nach dem Aufstehen oder in der Frühstückspause greifen viele Menschen gerne zum Kaffee. Auch nach dem Essen, besonders mittags, wird sich gerne eine Tassee Kaffee gegönnt, um nicht durchzuhängen. Es passiert oft und ist nur allzu menschlich, dass man nach schwerem oder fettigem Essen nicht sofort wieder auf dem Damm ist. Wenn man also eine Pizza bestellen oder etwas Deftiges nach Hausmannskost essen will, kann man schon mal einen Topf starken Kaffee aufsetzen, um nicht in den Mittagsschlaf zu verfallen.
Alternativ kann man auch schwarzen Tee oder Energydrinks zur Koffeinzufuhr nutzen. Denn Kaffee kann durchaus zu einem Suchtmittel werden. Zuviel Kaffeekonsum kann in einigen Fällen auch gesundheitsschädliche Wirkungen haben. Beispielsweise können Blutdruck und Insulinspiegel erhöht werden und so das Herz-Kreislauf-System schädigen. Daher sollte Kaffee nicht übermäßig konsumiert werden. Beim Kaffee geht wie auch bei fast allen anderen Lebensmitteln der Genuss verloren, wenn man zu viel davon zu sich nimmt.

Kenner genießen Kaffee überall

Die bekanntesten Kaffeesorten sind Arabica und Robusta. Beiden zusammen machen mehr als 90% der weltweiten Kaffeeproduktion aus. Besonders der Sorte Arabica wird ein sehr angenehmes Aroma nachgesagt, was Kaffeegenießer nur bestätigen können.
In Österreich, in Wien besonders, hat sich über die Jahrhunderte eine Kaffeehauskultur herausgebildet, in denen das Kaffeetrinken richtig zelebriert wird. Der gemeine Kaffeegenießer weiß ein gutes Kaffeehaus zwar auch zu schätzen, aber er kann seinen Kaffee ebenso am Küchentisch, nach dem Essen oder im Büro genießen.

Kaffee Davidoff – der erlesene Kaffee

Kaffee Davidoff sind erlesene Kaffeekompositionen die vom Davidoff Kaffeesommelier mit seinem umfassenden Know-How und liebevoller Hingabe zusammengestellt wurden. Kaffee Davidoff ist Kaffee für Kenner und Geniesser.

Der wahre Kenner stellt die höchsten Anforderungen an Kaffee. Es muss die bestmögliche Mischung sein. Nur die besten Premium-Kaffees aus den besten Kaffee-Anbaugebieten der Welt, einzeln geröstet um sicher zu gehen dass jede Sorte ihren Karakter voll entfalten kann, können diesen Anforderungen entsprechen.

Kaffee Davidoff ist ein exquisites Meisterwerk der Kaffee-Komposition. Das Ergebnis ist ein Kaffee von einzigartiger Qualität, mit feinen Nuancen und komplexen Aromakompositionen. Seine unübertroffener Geschmack und exquisites Aroma machen Kaffee Davidoff zu einem unvergleichlichen Kaffee-Erlebnis, ganz im Geist der Davidoff’s einzigartiger Kaffeephilosophie: Nur die höchste Qualität für den Kenner mit den höchsten Ansprüchen.

Kaffee Davidoff bietet Kennern optimalen Kaffeegenuss ohne Kompromisse. Jeder Davidoff Café ist eine perfekte Kaffeekomposition mit außergewöhnlichem Geschmack und unvergleichlichem Aroma. Der Kenner wird den Unterschied zwischen Kaffee Davidoff und vielen anderen Premium-Kaffees riechen, schmecken und sehen können.

Für ein Meisterwerk аn Kaffeemischungen ist nur das Beste gut genug. Kaffeebohnen aus den besten Anbaugebieten der Welt. Jedes Anbaugebiet hаt einen anderen Boden, ein anderes Klima und eine andere Höhenlage. Dadurch bekommt jeder Kaffee seinen speziellen Karakter.

Für die besten Kaffees werden natürlich nur Arabica-Bohnen benutzt. Diese edlen Pflanzen findet mаn nur аn Berghängen іn 1.000 bis 2.000 Meter Höhe. Nur іn diesen Höhen kann sich das komplexe Aroma von Kaffee voll entwickeln. Mineralreiche Erde, vulkanischer Boden, ein ausgewogenes Klima von 15-25 Grad und regelmäßige Niederschläge während des ganzen Jahres sind die besten Vorraussetzungen für einen ausgezeichneten Kaffee.

Die besten Kaffeebohnen wachsen іn Kenia (100% Arabica-Kaffee), Guatemala (die Mehrheit der Kaffees sind Arabicas) Und іn Äthiopien (bekannt für Arabica mocca und seinen individuellen Geschmack). Für Kaffee Davidoff werden nur Arabica-Bohnen von den besten Plantagen іn diesen Regionen verwendet.

Für Kaffee Davidoff wird jede einzelne Kaffeesorte getrennt geröstet. Dadurch kann Geschmack und Aroma jeder Sorte genau definiert werden und die bеѕt mögliche Mischung realisiert werden.

Der Jura F50 Impressa Kaffeevollautomat

Der Jura F50 Impressa Kaffeevollautomat kann in jeglicher Hinsicht voll überzeugen. Die F50 ist mit dem von Jura selbst entwickelten „Intelligent Pre Brew Aroma System“ ausgestattet. Die Bedienung der Espressomaschine erfolgt buchstäblich im Handumdrehen. Der Rotary Switch macht das möglich. Jetzt können Sie Kaffeespezialitäten genießen und die Einstellungen ganz nach individuellen Wünschen und persönlichem Geschmack vornehmen.

Wunderschönes Design – Einfacher Aufbau – Hervorragende Kombination
9 Kilogramm wiegt der Kaffeevollautomat Jura F50 Impressa und besteht komplett aus Kunststoff. Die Reinigung des Gerätes ist somit sehr einfach. Rechts das Behältnis für die Bohnen, das 200gr fasst, und links das Wassergefäß mit rund 2 Liter Fassungsvermögen.  Direkt an der Front, die Bedienelemente und der in deHöhe verstellbare, in Chrom schimmernde Kaffeeauslauf. Nicht zuletzt findet man auf der rechten Seite auch noch die sehr nützliche Dampfdüse, die Milchschaum erzeugen oder auch Teewasser erhitzen kann. Diese ganzen Elemente wurden vom Hersteller zu einem dezenten aber wunderschönen Komplettpaket in edlem Design zusammengefügt.

Einstellungen der Jura F50 Espressomaschine
Auch die verschiedenen Einstellungsvarianten der Impressa F50 können völlig überzeugen. Zum Beispiel besteht die Möglichkeit zu bestimmen, wie grob oder fein die Bohnen gemahlen werden sollen. Der Schalter über dem Bohnenbehälter machts möglich, sechs verschiedene Stufen kann man je nach Geschmack auswählen. Alle weiteren Einstellungen wie Temperatur, automatische Abschaltung, Aroma, usw.werden übers Programmmenü vorgenommen.

Highlights des Kaffeevollautomaten Jura F50
Nachfolgend werde ich Ihnen drei der vielen Besonderheiten des F50 vorstellen, das einzigartige Connector System, der Aromaschutzdeckel und das intelligente Vorbrühsystem von einer Jura F50.

Das einzigartige Connector System
Anhand des werksseitig eingebauten Connector Systems, das lediglich in einigen wenigen Jura Kaffeevollautomaten Serien eingesetzt wird, ist sogar die Verwendung von zwei Düsen möglich. Eine Düse wird zum Aufschäumen der Milch verwendet, die zweite für Heißwasser. So werden alle Bedürfnisse eines echten Kaffeeliebhabers vollständig abgedeckt.

Der spezielle Aromaschutzdeckel
Ein Beutel herrlicher Bohnen wird geöffnet und das betörende Kaffeearoma verteilt sich sofort im ganzen Raum. Um diese Aromen auf Dauer binden zu können, schützt der Spezialdeckel das Kaffeefach. Somit bleiben die Aromen in der Maschine drin und können direkt an den gebrauten Kaffee weiter gegeben werden.

Innovatives und Intelligentes Vorbrühsystem
Das einzigartige Geschmacksfeuerwerk der Jura F50 Impressa ist sicher kein Zufall. Ingenieure der Jura Haushaltsgeräte AG entwickelten das „intelligente Vorbrühsystem“ (Intelligent Pre Brew Aroma System), um jederzeit optimalen Geschmack gewährleisten zu können. Kaffeekenner und -Liebhaber können bei jeder Tasse dieses nette Zusatzsystem erleben.

Nachteile:
– das Laute Mahlwerk
– Aufschäumen von Milch ist etwas mühsam
– Filterkartuschen gegen Kalk relativ teuer

Impressa Kaffeequalität bei der Jura S9 One Touch

Wer einen Jura S9 „One-Touch“ Kaffeevollautomaten kaufen möchte, der hat einen Konzern ausgewählt, das schon seit vielen Jahren sehr großen Wert auf Qualität legt. Bereits in den 30er-Jahren hat es sich das im schweizerischen Niederbuchsiten beheimatete Unternehmen Jura Elektroapparate AG zur Aufgabe gemacht, Haushaltsgeräte größtmöglicher Qualität und Niveau zu entwickeln.

Dabei hat das Unternehmen vor allem im Bereich Espresso-/Kaffeevollautomaten seit den 1980er-Jahren viel Engagement investiert und das Segment der Haushaltsgeräte stark ausgebaut. Deshalb heißt eine Jura S9 Espressomaschine bestellen, sich bestes Know-how ins Haus zu holen. Als ein komplett neues Betätigungsfeld für die Jura AG hat sich die Entwicklung semiprofessioneller Kaffee vollautomaten für den Bürobereich beziehungsweise den Foodservice erwiesen. Dank der hervorragenden Qualität seiner Kaffeevollautomaten, wie beispielsweise die Jura Impressa S9 One Touch, konnte sich das eidgenössische Traditionsunternehmen zu einer weltweit anerkannten Qualitätsmarke entwickeln.

Jetzt Cappuccino & Latte Macchiato auf Knopfdruck

In diesem klassischen Spitzengerät vereinen sich das Wissen und die Erfahrung aus mehr als zehn Jahren Entwicklung und Technik. Es begeistert durch Cappuccino und Latte Macchiato durch einfachen Knopfdruck, ganz ohne Verschieben der Tasse oder des Glases. Der edle Platinlook der JURA S9 und das überarbeitete Design enthalten jene Souveränität, Wertbeständigkeit und Kompetenz der IMPRESSA S9 One Touch, welche sie mit jedem Kaffeeklassiker und jedem Spezialrezept unter Beweis stellt. Durch die verschiedenen Abstufungen des Energie-Spar-Modus lässt sich, ganz nach Ihren Genussgewohnheiten, bewusst wertvolle Energie sparen.

Damit die Maschine ein ebenso edles Erscheinungsbild abgibt wie ihre frisch zubereiteten Kaffeespezialitäten im Schein der Tassenbeleuchtung, wurde schon bei der Entwicklung konsequent aufs Design geachtet. Bedienelemente mit hintergrundbeleuchteten Piktogrammen, der „Rotary-Switch“ oder das Grafikdisplay machen dabei nicht nur optisch einen hervorragenden Eindruck, sondern helfen von Beginn an bei der Navigation.
Die Jura S9 One-Touch hilft Ihnen Umwelt und Geldbeutel zu schonen. Dank des Energie-Spar-Modus benötigt diese Jura Espressomaschine bis zu 40% weniger Energie und schaltet, sofern Sie das wünschen, nach einer bestimmten Zeit automatisch in den Standby-Modus.

Der Genuss von leckeren Kaffeespezialitäten ist durchaus ein fester Bestandteil unseres Alltags. Dem trägt die Jura Impressa S9 One Touch Rechnung und sorgt mit dem integrierten Zeitmanagementsystem dafür, dass ja kein (Kaffee-)Highlight verloren geht. Zu gegebener Zeit schaltet sich das Gerät auf Wunsch automatisch ein oder aus und sorgt so für Kaffee- bereitschaft zur richtigen Zeit – selbstverständlich nur an den vom Benutzer vorprogrammierten Wochentagen.

Jede einzelne Jura S9 Impressa ist ab Werk mit dem folgenden „Welcome-Pack“ ausgestattet:

* Ausführliche Bedienungsanleitung, Aquadur Wasserhärte-Test
* Jura Spezial-Auto-Cappuccino Düse
* Dosierlöffel für bereits gemahlenen Kaffee
* 1 Claris Wasserfilterpatrone, 2 Jura Reinigungs-Tabletten
* Jura Auto Cappuccino Reiniger. 

Kaffeekapselsysteme werden immer beliebter

Ein interessanter Artikel ist mir Heute in die (virtuellen) Hände gefallen. Hier ist er, Quellenangaben sind am Ende zu finden:

Der Siegeszug der Kaffee-Einzelportionsmaschinen scheint nicht aufzuhalten zu sein. Immer mehr Leute wechseln zum Kapsel- bzw. Pad-System. „Die Verkaufszahlen steigen stetig“, bestätigt Tobias Lamprechtt vom Media-Saturn Konzern, „und der Markt ist noch lange nicht gesättigt.“

Die vorportionierte Zubereitung von Kaffee erfreut sich vor allem durch die flexible Bedienung großer Beliebtheit: Mit ein und demselben Gerät können diverse Kaffeevariationen dank der Sortenvielfalt verschiedener Geschmacksvarianten auf einfache Art und Weise hergestellt werden.

Die klassischen Filterkaffeemaschinen dominieren zwar nach wie vor in den österreichischen Haushalten, 37 Prozent der Kaffeetrinker setzten allerdings schon auf Einzelportionsmaschinen, wie eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts meinungsraum.at exklusiv für den KURIER ergibt. Wesentlicher Beweggrund zur Kaufentscheidung ist vor allem die schnelle und einfache Bedienung, dicht gefolgt von einem gutem Preis-Leistungsverhältnis.

Die Beliebtheit der flexiblen Einzelportionsmaschinen ist auch der Anlass für den Diskont-Supermarkt Hofer, sich ab 16. September mit einem eigenen Kaffeekapselsystem auf dem Markt zu positionieren. Dabei werden sowohl die Kaffeemaschinen wie auch die dazugehörigen Kapseln angeboten: Die Maschinen des italienischen Kaffeespezialisten Martello gehen ab 49,99 Euro ins Rennen (Kapselpreise siehe unten). „So, wie wir Champagner leistbar gemacht haben, wollen wir auch hochwertigen Kapsel-Kaffee für jedermann günstig anbieten“, sagen Hans Mörwald und Friedhelm Dold, die Generaldirektoren des Hofer-Konzerns.

Die große Chance

Derzeit ist Nestle mit seinem Nespresso-System unangefochtener Marktführer, der sich mit seinen Kaffeemaschinen in fast jedem fünften Haushalt wieder findet. Aber auch die Marken Tchibo, Senseo und Tassimo sind prozentuell stark vertreten. Dennoch würde laut den Umfrageergebnissen knapp die Hälfte aller Kaffeegenießer auf ein Diskontangebot umsteigen. Das betrifft sowohl die Haushalte, die ihr aktuelles Einzelportionssystem ersetzen würden als auch jene, die auf ihre „klassischen“ Systeme wie Filtermaschine oder Vollautomat verzichten würden.

Die Markentreue bei Nespresso-Besitzern bleibt dabei ungleich höher: “ Jene sind mit 49 Prozent zu einem deutlich geringeren Anteil zu einem Umstieg bereit, als die Besitzer anderer Systeme, bei denen für zwei Drittel ein Umstieg in Frage kommt“, erklärt Studienleiter Herbert Kling seine Online-Umfrage.
Der Trend der Einzelportionierung hat dennoch Nachteile: So sind die einzelnen Kapseln (fast) ausnahmlos systemabhängig und müssen daher immer passend zur Maschine gekauft werden. Trotz des geringen Anschaffungspreises sind die Folgekosten bei diesen Maschinen durch die Pads/Kapseln deutlich höher als für herkömmliche Maschinen. Daher rät Haushaltsexpertin Karin Baumgarten vom Magazin „Konsument“: „Je höher der tägliche Kaffeeverbrauch, desto eher lohnt sich die Anschaffung eines Vollautomaten.“
Geschmack hin oder her.

 

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Der Markt: 13 Systeme plus ein neues

Vielfalt In Österreich sind derzeit 13 verschiedene Einzelportionssysteme für Kaffeemaschinen auf dem Markt (Cremesso, Lavazza Blue, Melitta My Cup, Nescafé Dolce Gusto, Nespresso, Tassimo, Senseo, Petra-electric, Bosch Gustino Padmaschine, WMF1 , Severin Padmaschine, Tchibo, Cafissimo).

Preis Ebenso vielfältig wie die Systeme sind auch die Preise: Eine Tasse Kaffee von Cremesso kommt auf 21 Cent, beim Branchenleader Nespresso kostet sie im Schnitt 30 Cent. Die neuen Martello-Kapseln sollen 19,9 Cent pro Stück kosten. Zum Vergleich: Für Filterkaffee zahlt man etwa 10 Cent pro Tasse. Das summiert sich. Immerhin ist Kaffee eines der beliebtesten Getränke in Österreich. Unser Pro-Kopf-Verbrauch liegt bei acht Kilogramm pro Jahr.

Quelle: Kurier


Kaffeegeschichte

Die Bezeichnung »Kaffee« stammt nicht, wie man sicher annehmen möchte, von Kaffa, dem Ur­sprungsland des Kaffeestrauchs, sondern von dem arabischen Wort qahwa, welches Wein, Kaffee und jegliches aus Pflanzen gewonnene Getränk bezeichnet. Nicht eben zufällig wurde der Kaffee, als er am Anfang des 17. Jahrhun­derts in Europa eingeführt wurde, auch »arabischer Wein« genannt. Man erzählt, dass die erste Kaffeepartie im Gefolge der Türken in den Westen gelangte: Sie hinterließen mehrere Säcke, als sie fluchtartig die Belagerung Wiens im Jahre 1683 abbrechen mussten. Aus ande­ren Quellen erfährt man, dass venezianische Kaufleute 1615 zum ersten Mal Kaffee nach Europa einführten. Mit Sicherheit wurden aber Ende des 17. Jahrhunderts die ersten Lo­kale eröffnet, in denen man das neue Getränk servierte. Rasch verbreitete sich der Konsum in ganz Europa und Amerika. Auch wenn der Kaffeestrauch  von den  äthiopischen  Hochebenen stammt, ist die Verbreitung des Getränks den Arabern zu verdanken. Die einhei­mische Bevölkerung der Regionen, wo der Arabica Kaffee wild heranwuchs, verwendete nur die grünen Samen, die manchmal gemahlen wur­den. Anfangs deckten sich die Araber in den Ursprungsländern mit dem Rohstoff ein, aber bereits im 14. Jahrhundert begannen sie, die Pflanze selbst anzubauen, die sie von ihren Streifzügen im Jemen mit nach Hause brach­ten. Einige Forscher nehmen an, dass die Kaf­feesamen bereits im 13. Jahrhundert im Jemen bekannt waren, da sie von den Abessiniern bei ihrem Einfall in der Arabischen Halbinsel mit­geführt wurden. Das köstliche Getränk kann­ten die Araber fast sicher bereits seit dem 10. Jahrhundert oder vielleicht sogar schon früher.

Kopi Luwak, Luxus für Idioten

Kopi ist das indonesische Wort für Kaffee, Luwak heißt der Fleckenmusang,  eine Schleichkatzenart, die in der Region heimisch ist. Umgangssprachlich wird Kopi Luwak auch gerne Katzenkaffee genannt.

Der Luwak ist ein nachtaktives Tier, das sich hauptsächlich von Insekten, Eiern oder auch kleinen Wirbeltieren ernährt . Sie sind aber auch keine Kostverächter und so fressen diese Tiere auch gerne die reifsten Kaffeekirschen. Früher wurden diese Tiere für dieses Verhalten gejagt, da sie die Ernteerträge erheblich schmälerten.

Der Fleckenmusang kann nur das Fruchtfleisch der Kaffeekirsche verdauen und scheidet die Kerne (die Kaffeebohnen) unverdaut wieder aus. Diese kann man in Kotwürsten einsammeln. Aus irgendeinem kranken Grund kam wohl jemand auf die Idee, diese Kotwürste zu sammeln, zu reinigen und die so gewonnenen Kaffeebohnen weiterzuverarbeiten. Dabei konnte man feststellen, dass diese Bohnen ein ganz besonderes Aroma entwickelten, das mit Kaffeebohnen aus der normalen Ernte nicht zu erzielen war. Schnell wurde klar, dass die Bohnen im Verdauungstrakt der Schleichkatzen einen speziellen Fermentierungsprozess durchlaufen, der den einzigartigen Geschmack erst ausmacht.

Von da an wurden die Schleichkatzen nicht mehr gejagt und im Gegenteil in den Kaffeeplantagen angesiedelt.

Der jährliche Ernteertrag des Kopi Luwak beläuft sich auf  250 bis 400Kg. Dementsprechend werden an den internationalen Kaffeebörsen bis zu 1000 Euro und mehr für ein Kilogramm dieses Kaffees bezahlt.

Bei solch astronomischen Preisen versucht man natürlich, die Erträge zu maximieren. Nachahmungen auf chemischem Weg scheiterten aber ebenso, wie der Versuch, Luwaks durch ausschließliche Fütterung mit den Kaffeekirschen zu höheren Erträgen zu bringen. Die Tiere verendeten nach kurzer Zeit offensichtlich an Mangelernährung. Auch „Trittbrettfahrer“, die mit anderen Tierarten diesen exklusiven Kaffee herstellen wollen, gibt es genügend.

Daher wird, quasi als Qualitätsmerkmal, dieser Rohkaffee in Form der Kotwürste verkauft. Diese Vorstellung alleine reicht eigentlich schon aus, um an der menschlichen Intelligenz zu zweifeln.

Der Kaffee wird als würzig süß und erdig im Abgang beschrieben. Sein reiches Aroma entfaltet der Kaffee nur mit ausreichendem Wasserkontakt, wodurch Siebträger und Kaffeevollautomaten nicht geeignet sind. Filterkaffee (Handbrühung, nicht Kaffeemaschinen) oder Stempelkannen( French Press) sind die besten Zubreitungsarten. Kaffeemaschinen eignen sich deshalb nicht, weil sie das Wasser in zu kleinen Mengen auf das Kaffeepulver träufeln. Wer die guten alten Porzellanfilter von Oma noch kennt(Karlsbader Kanne!), bei denen das Wasser bis an den Rand des Filters aufgegossen wurde, weiß, was gemeint ist.

Die Aufzucht der Kaffeepflanze

Der Kaffeebaum kann durch drei unterschiedliche Methoden vermehrt werden: Die Aufzucht aus Samen, durch Stecklinge (vegetative Vermehrung) und das Pfropfen. Am gebräuchlichsten ist die Saatgutmethode. Herangezogen werden dabei sorgfältig ausgewählte und vorbereitete Kaffeesamen, die sich noch in ihrer trockenen Pergamenthülle befinden. Die Keimfähigkeit ist bei allen Kaffeesorten recht kurz. Die beste und damit kürzeste Keimzeit hat acht Wochen altes Saatgut.

Zum Keimen wird die Saat ohne Pergamenthülle in speziell hergerichtete Saatbeete eingedrückt. Hat sich fünf bis sechs Wochen später das erste Blattpaar der kleinen Pflanze entwickelt, werden nur die kräftigen Setzlinge in Einzelbehälter umgepflanzt. Diese Behälter kommen dann in die leicht schattigen Pflanzenschulbeete. Dort werden sie sorgfältig gepflegt, gedüngt und bewässert. Nach ca. Acht Monate, kann die Anpflanzung auf der Kaffeeplantage beginnen, da sich die Pflanzen in diesem Zeitraum prächtig entwickelt haben.

Worauf bei der Pflege und Düngung besonders geachtet werden sollte:

Die jungen Kaffeepflänzchen werden je nach Art in einem Abstand von 1 bis 3 m gepflanzt. Nach drei bis fünf Jahren bringen sie ihre optimale Ernte. Nach weiteren 10 bis 20 Jahre erziehlen sie maximale Ernte-Erträge. Durch ständigen Beschnitt werden die Kaffeebäume auf 1,5 bis 2 m Höhe gehalten, gut für die Erträge und die Erntearbeiten. Regelmäßig wird der Boden rund um die Pflanzen gejätet. Mit Einbringen von Mineraldünger in den Boden verhindert man das Auslaugen des Erdreichs. Auf ausreichende Wasserzufuhr muss immer geachtet werden. Zu den weiteren Arbeiten auf der Plantage gehört auch das Entfernen von Kaffeebäumen, die keine guten Ernteergebnisse mehr liefern. Ersatz bilden dann zumeist neuere Züchtungen, die sowohl widerstandsfähiger gegen Schädlinge als auch ertragreicher sind.

Die Kaffeebäume sind im tropischen und subtropischen Klima zu finden. Schädlingen und Krankheiten ausgesetzt als Pflanzen in gemäßigtem Klima. Deshalb muss ein sinnvoller Pflanzenschutz betrieben werden. Dieser umfasst biologische, chemische und anbautechnische Maßnahmen. Um den Einzatz von umweltgefährdete Mittel zu vermeiden, wird versucht Sorten zu züchten, die gegen Schädlinge und Krankheiten resistent sind.

Die Bodenbeschaffenheit ist die Grundlage für guten und hochwertigen Kaffee

Der Kaffeebaum stellt viele Ansprüche an den Boden : Er muss tief, locker, gut belüftet, durchlässig und mit einem neutralen bis leicht sauren pH-Wert ausgestattet sein. An organischen Stoffen sind Stickstoff, Phosphorsäure und Kalium notwendig. Die obere Bodenschicht sollte einen hohen Humusgehalt besitzen, einerseits für das Nährstoffangebot und die Feuchtigkeitsbewahrung, andererseits zur Verhinderung der Bodenabschwemmung bei tropischen Regengüssen und Winderosion.

Kaffee oder schwarzes Wasser

Wem ist das noch nicht passiert, man bestellt einen Kaffee, aber es kommt nur eine Tasse schwarzes Wasser. Kaffee ist weit mehr als nur ein Getränk. Wer einmal in einem Cafe, sei es nun eines der legendären Kaffee­häuser oder nur ein einfaches Straßencafe, gesessen und dem bunten Treiben zugesehen hat, verbindet auch ein Lebensgefühl damit.

Seine Wurzeln hat das aromatische Getränk in der arabischen Welt. Schon bald erkannte man dort die anregende Wirkung und den Wohlgeruch des Kaffees. Heute wissen Liebhaber und Fachleute gleichermaßen die Qualitäten eines guten Kaffees zu schätzen, die Farbe, den Duft, das Aroma und den Geschmack. Kaffee vermittelt aber nicht nur Genuss, er stellt auch ein kost­bares Stück Kultur dar, wovon der vorliegende Band Zeugnis ablegt. Der Kaffee prägte nachhaltig das Leben in den Anbauländern und dort, wo er getrunken wird. Seinen Siegeszug in Europa trat der Kaffee im 17. Jahrhundert an. Das schwarze Getränk revolutionierte Tagesabläufe und gesellschaftliche Ge­wohnheiten. Schon bald drängte die Kaffeetafel die klassischen Einladungen zum Mittag- oder Abendessen zurück. Der Adel und das gehobene Bürgertum traf sich von nun an nachmittags auf ein Häferl Kaffee. Neue Mehlspeisen wurden kreiert, die man zu dem duftenden Getränk servieren konnte. Die Wiener Kipferl erinnerten mit ihrer Halbmondform an den Sieg über die Türken, das Croissant zum Kaffee ersetzte die Mor­gensuppe als erste Mahlzeit des Tages.

Auch in unseren Breiten fand der Kaffee sehr rasch Anhänger. Er ist neben dem Tee das warme Getränk, das fast jeder er­wachsene Mensch täglich zu sich nimmt. Aber auch da gibt es große Unterschiede: Kaffee ist nicht gleich Kaffee. Wie beim Tee rankt sich um den Kaffee ein Kult, besonders seit der Espresso, der Kennern und Genießern als Kaffee in Vollendung gilt, auch außerhalb Italiens immer stärkere Verbreitung fin­det. Denn das betörende Kaffeearoma kann sich in einem Es­presso ganz besonders vollkommen entfalten. Die zarte Crema auf dem Espresso verhindert, dass die Aromen sich verflüchtigen könnten und hält den kostbaren Schluck dar­über hinaus noch warm.

Im Espresso sind alle edlen Bestandteile des Kaffees in einer einzigen Tasse vereint. Wer bekommt da nicht Lust auf eine Tasse Kaffee?